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Wir bauen uns: ein Insektenhotel

UPDATE: 02.11.14:
Unser Insektenhotel wurde nochmal komplett umsaniert, entkernt und neuerfunden. Ob kurz vorm Winter noch Gäste einziehen ist fraglich. Ich werde berichten.
IMG_0296.JPG
Wie man sehen kann, hab ich mich mittlerweile etwas belesen und weiß nun, daß die lieben Insekten gerne in Halmen, Röhren und so weiter überwintern. Also wurden ein paar Brombeerstängel mit dem Schraubenzieher bearbeitet, Papierstrohhalme gekürzt und ein bißchen Stroh hab ich auch noch gefunden.

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Lost in Translation

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Wir alle wissen ja, wie das ist: Wir finden auf Pinterest ein phänomenales Foto von DEM Häkelprojekt. Wir klicken drauf. Und da ist doch glatt auch ein toller Blog dahinter. Und das Beste: mit Anleitungen für umme!!!! Er ist auf englisch und wir fangen gleich an mit Wörterbuch zu häkeln. Aber was ist das? Wir kommen einfach nicht weiter. Alles sieht anders aus als auf dem Foto! Tja, dann ist es uns nicht anders ergangen, als der deutschen Erstausgabe der wunderbaren Molly Makes, die eine komplett falsche Übersetzung einer Apfeljäckchen-Häkelanleitung gedruckt haben! Ooooppps!!!

We know all how it feels! We found that absolutly adorable picture on Pinterest. We just HAVE TO crochet that! We click. And here we are: an amazing blog. And the best there are FREE patterns. So we just start to crochet. But our work looks completly different. Something went wrong! Exactly the same problem had the first German issue of the great British magazine Molly Makes. The makers published a wrong translation of the patterns for the sweet apple cosies, we love so much! Ooooppps!!!

Was lief also falsch? Beim Häkeln gibt es eine wichtige Kleinigkeit zu beachten: Wie ähnlich die Sprachen auch sind, so sehr unterscheiden sich das Britische Englisch vom Amerikanischen Englisch bei Häkelanleitungen. Und hier meine Damen und Herren geraten wir in ein Minenfeld voller Stolperfallen. Aber sehen Sie selbst:

What went wrong? For German crochet fans, British and American English is pretty similar. So we don’t distinguish between British and American crochet patterns. What a great mistake! 

Kleine Häkelhilfe / Little Translator

Deutsch                American English (US)                British English (UK)

feste Maschen        single crochet (sc)                          double crochet (dc)

halbes Stäbchen    half double crochet (hdc)               half treble crochet (htr)

ganzes Stäbchen    double crochet (dc)                        treble crochet (tr)

Doppelstäbchen      treble crochet (tr)                           double treble crochet (dtr)

3fach-Stäbchen      double treble crochet (dtr)              triple treble crochet (trtr, ttr).

Na, was sagt Ihr dazu? Ist das nicht absolut verrückt? Wenn es wenigstens verschiedene Begriffe wären, aber sie verwenden dieselben Begriffe für unterschiedliche Maschen. AHHHH!!!

Okay, what we see is, that you folks don’t just use different words but you take the same words for different stitches. This is really too much for our German brains.

Für mutige Häkelbegeisterte. die sich an englisch sprachige Anleitungen wagen, ist es das Wichtigste zu identifizieren: wird hier eine US oder UK Sprache verwendet? Dann nehmt Euch die Kleine Häkelhilfe und versucht Euer Glück (Ihr könnt mich auch gerne kontaktieren info(at)wunderschick.com. Fotos von misslungenen Versuchen poste ich besonders gerne;)).

For brave German crochet lovers, who want to understand English patterns: First of all, you have to identify the origin of the language. Do they use UK or US English? Then you take the Little Translator and try your luck (Please feel free to contact me at info (at)wunderschick.com. Send me your efforts, I will post them;)).

Noch zwei Wörterbücher-Tips am Ende: hier und hier findet Ihr kleine Handarbeits-Wörterbücher.

You can find here and here two dictionaries for crafters.

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Morgen geht’s los…

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Morgen wird ab 10 Uhr gehäkelt! Und zwar das hier oben! Und ick freu mir drauf.

Aber was wäre eine fröhliche, gemütliche Runde ohne Apfelkuchen aka apple kuchen? Richtig: nöscht!

Deswegen muss ich hier noch kurz vor Schluss diesen wunderbaren kleinen(!), feinen Apfelkuchen vorstellen

20130913-115852.jpg
Sieht er nicht wunderschön aus? Die Idee, mit den senkrecht in den Teig reingesteckten Apfelscheiben ist echt toll! Er sieht aber nicht nur fantastisch aus, sondern schmeckt auch „über delicious“. Ist das nicht wunderschick ?

20130913-120710.jpg

Alle Bilder und das dazugehörige Rezept findet ihr auf dem sagenhaften Blog Tartine and apron strings. Wunderschöne Fotos, leckere Rezepte und was mir besonders gefällt, es gibt interessante Hintergrundgeschichten. Da fühl ich mich gleich so dabei! Und vor allem: dieser amerikanische Blog liebt deutsche Küche! Ist schon super, so „in“ zu sein, hehe.

Es wird herrlich morgen!

Ach, und wenn ihr ne deutsche Übersetzung des Rezepts braucht: schreibt mich an!

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Morgen geht’s los…

20130913-115250.jpg

Morgen wird ab 10 Uhr gehäkelt! Und zwar das hier oben! Und ick freu mir drauf.

Aber was wäre eine fröhliche, gemütliche Runde ohne Apfelkuchen aka apple kuchen? Richtig: nöscht!

Deswegen muss ich hier noch kurz vor Schluss diesen wunderbaren kleinen(!), feinen Apfelkuchen vorstellen

20130913-115852.jpg
Sieht er nicht wunderschön aus? Die Idee, mit den senkrecht in den Teig reingesteckten Apfelscheiben ist echt toll! Er sieht aber nicht nur fantastisch aus, sondern schmeckt auch „über delicious“. Ist das nicht wunderschick ?

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Alle Bilder und das dazugehörige Rezept findet ihr auf dem sagenhaften Blog Tartine and apron strings. Wunderschöne Fotos, leckere Rezepte und was mir besonders gefällt, es gibt interessante Hintergrundgeschichten. Da fühl ich mich gleich so dabei! Und vor allem: dieser amerikanische Blog liebt deutsche Küche! Ist schon super, so „in“ zu sein, hehe.

Es wird herrlich morgen!

Ach, und wenn ihr ne deutsche Übersetzung des Rezepts braucht: schreibt mich an!

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Handcraftlab: Handmade Kultur

Heute in unserem wöchentlichen (hüstl) Handcraftlab stellt Euch wunderschick einen Partner vor. Einen Partner, der aus der deutschen Handmade-Szene nicht mehr wegzudenken ist. Ein Portal, das die wichtige Netzwerkfunktion für Kreative und BaslterInnen nicht nur ausfüllt, sondern auch besonders ansprechende Projekte und Ideen auf eine ausserordentlich demokratische Art und Weise veröffentlicht. Wie Ihr wisst, mag wunderschick (der weibliche Teil) den dramatischen Auftritt, und deswegen beende ich diese spannende Einleitung mit einem Zitat des Betreffenden:

Handmade Kultur ist ein unabhängiges, unkontrolliertes und aus 100 Prozent eigenen Mitteln finanziertes Projekt, das mit Hilfe vieler Freunde und Kreativer eine große Zukunft vor sich hat.“

„Was ist Handmade Kultur“, zitiere ich frech weiter, „Handmade Kultur = Netzwerk der Handmade Szene + gedrucktes Magazin“.

Ich glaube, besser trifft’s es nicht. Zum einen geht es hierbei um ein Portal, bei dem sich alle Kreativen und an der Kreation Interessierte eintragen können, um sich zu vernetzen. Und wir alle wissen, wie wichtig und mühsam das teilweise ist. Nicht alle DIY-Projekte sind für den einzelnen interessant und nicht alle Konzepte verstehen sich miteinander. Deswegen versucht Handmade Kultur eine, wie ich finde gelungene, Gruppierung und Sortierung vorzunehmen, die es erlaubt, im Dschungel des Möglichen genau DAS oder DEN zu finden, der gesucht wird. So gibt es auf der ersten Seite erstmal einen aktuellen Terminkalender mit den wichtigsten aktuellen Märkten und Kreativkursen. Und zwar Deutschlandweit. Darüber hinaus erfolgt eine Übersicht in verschiedenen Kapiteln: Anleitungen, Geschenke, Termine, Kurse, Kreativblogs, DIY-Geschäfte (wie wunderschick), News und natürlich das Magazin. Aber dazu später.

JedeR kann sich kostenlos registrieren und die Plattform als Werbefläche sozusagen nutzen, sich vernetzen, an Kooperationen schmieden, Projekte hoch laden oder sich einfach inspirieren. Es ist mittlerweile eine große Ressource an kreativen Ideen, auch für uns. Ein Blick lohnt sich und endet oft in einem stundenlangen Versacken vor dem Rechner. Natürlich, nicht alles ist supidupi toll und erstaunlich. Für ausgewählte Designobjekte ist das Portal nicht gemacht. Keiner redigiert und beansprucht einen bestimmten Geschmack. Aber dafür bekommt man doch relativ gut mit, was so geht in der Kreativszene Deutschlands.

Und jetzt kommen wir zu dem Schmanckerl des Portals: das MAGAZIN.

Ich bin sehr begeistert von dem demokratischen community-Gedanken, der dem viermal im Jahr erscheinenden Heft zugrunde liegt. Projekte, die auf dem Portal besonderen Anklang finden (sie können auf den jeweiligen sozialen Netzwerken geliked werden), werden mit Person und Blog/ Shop/whatever veröffentlicht! Daneben gibt es wirklich intelligente Berichte über kreative Menschen, der „Idee Dahinter“, also was DIY bedeuten kann und warum dieser Trend ein Trend ist und, was ich auch besonders spannend finde: alte Techniken!

Und um das ganze ein wenig plastischer zu machen, stell ich Euch eine Ausgabe vor.

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Ihr erinnert Euch vielleicht? Ich habe vor einiger Zeit ein Exemplar des Magazins zugeschickt bekommen, um es zu besprechen auf unserem Blog. Es handelt sich hierbei nicht um die aktuelle Ausgabe, sondern die Nr. 1 vom Winter.

Was mich schon bei vorherigen Ausgaben und auch bei dieser irritiert hat, ist das Titelbild. Ich denke, es soll auf den DIY-Charakter hinweisen und wirkt deshalb wie mit copy und paste zusammengebastelt, gefällt mir aber gar nicht. Zum einen finde ich die Collage einfach nicht ansprechend. Die Farben passen nicht zusammen und wirken in diesem Fall sehr schrill (rot, pink, giftgrün). Daneben finde ich, dass es nicht sehr professionell wirkt. Und damit habe ich meine Schwierigkeit, da DIY für mich nicht bedeutet, dass etwas hingeschruddelt wurde oder einfach zu hässlich zum Verkauf ist. Überhaupt finde ich die Gegenüberstellung zwischen DIY=Unprofessionell und Design=Professionell sehr zweifelhaft. DIY kann wunderschön, inspirierend und kreativ sein und manch Großer hat schon von Bastlern geklaut. Wie dem auch sei, abgesehen vom Titelbild gibt es für mich nichts zu meckern an dieser Zeitschrift. Ich bin sogar ziemlich begeistert. Der deutsche Markt scheint im Moment überschwemmt zu werden mit DIY-Zeitschriften, allerdings sind nicht alle dieser Bezeichnung würdig. Handmade Kultur ist es zweifelsohne.

Neben DIY-Anleitungen, die so eine Zeitschrift kennzeichnen, gibt es wirklich gut geschriebene Artikel zu Kreativen, Techniken, Farbenlehre, Ausbildungslehrgängen und auch dem theoretischen Background hinter dem DIY. Die Artikel sind intelligent und kurzweilig. Die DIY-Anleitungen mögen nicht immer jedem zusagen, sind aber ganz demokratisch in dem Internet-Forum von den usern gewählt worden. Sehr schöne Idee! Wirklich super finde ich die Vorstellung alter Techniken, die vielleicht nur noch ganz, ganz wenige Menschen beherrschen. Auch bin ich regelmäßig begeistert von der einen oder anderen vorgestellten kautzigen Idee.

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How to make – PomPoms

Es gibt sie zwar schon, die PomPom-Herstellungsanleitungen, aber anlässlich der PomPoms for Newborns – Aktion letzte Woche muss natürlich wunderschick ein EIGENES ERSTES TUTORIAL reinstellen!

What you get:
-eine Anleitung (klar),
-ein paar Fotos (okay),
UND – ein bißchen nerdiges Hintergrundwissen (yeahyeahyeah).

Meine Damen und Herren, Sie kriegen nicht eins, sie kriegen nicht zwei, nein, sie kriegen drei Dinge auf einmal.

Here we go (ich habe einen Vater im Kindergarten, der alles mit überflüssigen, englischen Worten spickt. Tolle Sache, hat mir schon den ein oder anderen Morgen ein halbstündiges Dauerlachen geschenkt).

What you need:

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– eine Schere,
– eine Schnur, Satinband, Geschenkband o. ä., Ich nehme gerne einen Nylonfaden, weil die PomPoms dann von der Decke zu schweben scheinen. Wichtig: ein dünnes Band nehmen.
– und Seidenpapier.

!Warnung! Nerdi kommt jetzt!

Seidenpapier oder auch Tissue Paper ist kein Transparentpapier, wie es ein paar amazon-Anbieter meinen! Also Obacht! Seidenpapier ist dieses Papier, in das man neue Schuhe z.B. wickelt, um sie dann in Schuhschachteln zu transportieren. Wir müssen deswegen jetzt keine neuen Schuhe sammeln. Wir kaufen uns einfach Seidenpapier. Aber wo? Bei dem Basteldiscounter idee gibt es mittlerweile Seidenpapier in vernünftiger Farbgebung. Das Papier ist nicht wirklich billig, bedenkt man, dass man für etwas grössere PomPoms (Durchmesser ab ca. 25 cm) zwei bis drei Packungen benötigt. Wir basteln kleinere Pompoms hier (Durchmesser ca. 22 cm), da reicht eine Packung für ca. zwei PomPoms. Die Qualität ist mäßig, da die Farbe sehr schnell ausbleicht. Also nicht in die Knallesonne hängen! Don’t make my mistakes! Buttinette, DER Bastelversand hat irgendwie die PomPom-Bastelei verpennt. Da kriegt man nüscht! Es gibt noch einige kleinere Papierversandhäuser, die ähnliche Preisleistungsverhältnisse anbieten, aber die alle durchzunehmen wäre selbst mir zu nerdig! Deswegen kurz.
The winner is: satin wrap tissue paper. Supertolle Farbpalette, farbecht, prima Quali. Allerdings kriegt man es in Deutschland leider nur in rauhen Mengen als Gewerbetreibende oder hier oder bald bei wunderschick. Das beste Preis-Leistungsverhältnis. Also kurz: für den Hausgebrauch reicht idee und Konsorten. Für ein großes einmaliges Fest bitte satin wrap!

!Warnung! Sie verlassen Nerdtown!

So, habt Ihr das Seidenpapier vor Euch liegen? Wahrscheinlich in der 50 x 70 cm Variante. Nehmt fünf Blatt, faltet sie in der Mitte der 70 cm -Seite und schneidet an der Falz entlang die Blätter durch. Die so halbierten Blätter legt Ihr relativ ordentlich aufeinander. Ihr habt jetzt zehn Blätter mit den Maßen 50 x 35.

Ihr faltet wieder die längere Seite in der Mitte, halbiert so die Seidenpapierblätter und habt jetzt 2 x 10 Blätter mit den Maßen 25 x 35 cm. Das ergibt zwei PomPoms mit dem Durchmesser ca. 22 cm.

Ihr nehmt einen Stapel und legt die kürzere Seite vor Euch. Dann faltet Ihr:

20130626-121421.jpg

Jetzt habt Ihr eine Ziehharmonika!

Nun wird diese in der Mitte gefaltet. So habt Ihr Euch die Mitte gekennzeichnet. Manche schneiden in die Falz ein bißchen ein, aber wunderschick sagt: easy does it! Und lässt es. Viel wichtiger ist jetzt, dass Ihr Euer Band um die Mitte wickelt und dann festknotet. Wenn die PomPoms hängen sollen, die Schnur entsprechend an beiden Enden verlängern, so dass das PomPom in der Mitte festgebunden ist.

20130626-122544.jpg

Und dann werden die Seiten mit Hilfe der Schere auf eine Länge gekürzt. Ich finde es ganz schön, wenn man die Enden rund abschneidet, aber gerade und spitz geht auch. Das gibt dann andere Effekte!

20130626-123008.jpg

Jetzt nur noch Seite für Seite zur Mitte hin auseinanderfalzen. Und zwar immer reihum, damit es gleichmässig aussieht. Zurecht drücken am Ende.

Fertig!

20130626-123233.jpg

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How to make – PomPoms

Es gibt sie zwar schon, die PomPom-Herstellungsanleitungen, aber anlässlich der PomPoms for Newborns – Aktion letzte Woche muss natürlich wunderschick ein EIGENES ERSTES TUTORIAL reinstellen!

What you get:
-eine Anleitung (klar),
-ein paar Fotos (okay),
UND – ein bißchen nerdiges Hintergrundwissen (yeahyeahyeah).

Meine Damen und Herren, Sie kriegen nicht eins, sie kriegen nicht zwei, nein, sie kriegen drei Dinge auf einmal.

Here we go (ich habe einen Vater im Kindergarten, der alles mit überflüssigen, englischen Worten spickt. Tolle Sache, hat mir schon den ein oder anderen Morgen ein halbstündiges Dauerlachen geschenkt).

What you need:

20130626-112928.jpg

– eine Schere,
– eine Schnur, Satinband, Geschenkband o. ä., Ich nehme gerne einen Nylonfaden, weil die PomPoms dann von der Decke zu schweben scheinen. Wichtig: ein dünnes Band nehmen.
– und Seidenpapier.

!Warnung! Nerdi kommt jetzt!

Seidenpapier oder auch Tissue Paper ist kein Transparentpapier, wie es ein paar amazon-Anbieter meinen! Also Obacht! Seidenpapier ist dieses Papier, in das man neue Schuhe z.B. wickelt, um sie dann in Schuhschachteln zu transportieren. Wir müssen deswegen jetzt keine neuen Schuhe sammeln. Wir kaufen uns einfach Seidenpapier. Aber wo? Bei dem Basteldiscounter idee gibt es mittlerweile Seidenpapier in vernünftiger Farbgebung. Das Papier ist nicht wirklich billig, bedenkt man, dass man für etwas grössere PomPoms (Durchmesser ab ca. 25 cm) zwei bis drei Packungen benötigt. Wir basteln kleinere Pompoms hier (Durchmesser ca. 22 cm), da reicht eine Packung für ca. zwei PomPoms. Die Qualität ist mäßig, da die Farbe sehr schnell ausbleicht. Also nicht in die Knallesonne hängen! Don’t make my mistakes! Buttinette, DER Bastelversand hat irgendwie die PomPom-Bastelei verpennt. Da kriegt man nüscht! Es gibt noch einige kleinere Papierversandhäuser, die ähnliche Preisleistungsverhältnisse anbieten, aber die alle durchzunehmen wäre selbst mir zu nerdig! Deswegen kurz.
The winner is: satin wrap tissue paper. Supertolle Farbpalette, farbecht, prima Quali. Allerdings kriegt man es in Deutschland leider nur in rauhen Mengen als Gewerbetreibende oder hier oder bald bei wunderschick. Das beste Preis-Leistungsverhältnis. Also kurz: für den Hausgebrauch reicht idee und Konsorten. Für ein großes einmaliges Fest bitte satin wrap!

!Warnung! Sie verlassen Nerdtown!

So, habt Ihr das Seidenpapier vor Euch liegen? Wahrscheinlich in der 50 x 70 cm Variante. Nehmt fünf Blatt, faltet sie in der Mitte der 70 cm -Seite und schneidet an der Falz entlang die Blätter durch. Die so halbierten Blätter legt Ihr relativ ordentlich aufeinander. Ihr habt jetzt zehn Blätter mit den Maßen 50 x 35.

Ihr faltet wieder die längere Seite in der Mitte, halbiert so die Seidenpapierblätter und habt jetzt 2 x 10 Blätter mit den Maßen 25 x 35 cm. Das ergibt zwei PomPoms mit dem Durchmesser ca. 22 cm.

Ihr nehmt einen Stapel und legt die kürzere Seite vor Euch. Dann faltet Ihr:

20130626-121421.jpg

Jetzt habt Ihr eine Ziehharmonika!

Nun wird diese in der Mitte gefaltet. So habt Ihr Euch die Mitte gekennzeichnet. Manche schneiden in die Falz ein bißchen ein, aber wunderschick sagt: easy does it! Und lässt es. Viel wichtiger ist jetzt, dass Ihr Euer Band um die Mitte wickelt und dann festknotet. Wenn die PomPoms hängen sollen, die Schnur entsprechend an beiden Enden verlängern, so dass das PomPom in der Mitte festgebunden ist.

20130626-122544.jpg

Und dann werden die Seiten mit Hilfe der Schere auf eine Länge gekürzt. Ich finde es ganz schön, wenn man die Enden rund abschneidet, aber gerade und spitz geht auch. Das gibt dann andere Effekte!

20130626-123008.jpg

Jetzt nur noch Seite für Seite zur Mitte hin auseinanderfalzen. Und zwar immer reihum, damit es gleichmässig aussieht. Zurecht drücken am Ende.

Fertig!

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Handcraftlab: Craft-o-maniac

Ladies and Gentlemen wunderschick hat. wie versprochen, den ersten ultimativen Tip. Der erste händcräftläb geht heute tatatataaaa an:

crafto-o-maniac.

Dieser wundervolle, inspirierende und vor allem sehr sympathische Blog wird geschrieben von Jen. Jen ist Mutter von vier Kindern und „a stay-at-home mom“, wie sie sagt. Neben dem ganzen crafting-Zeugs natürlich. Und natürlich findet es wunderschick primatoll eine Mutter zu featuren. Aber noch toller ist die

craft-o-maniac monday link party

wunderschick liebt Parties, wie Ihr alle wisst. Und diese ist besonders praktisch. Jeden Montag sammelt Jen alle möglichen Links zu tollen Projekten, Deko, Rezepten etc. die ihr alle schicken dürfen. Und sie veröffentlicht sie auf ihrem Blog. Wie auf jeder guten Party gibt es viel Schrott, aber da gibt es immer wieder diese wunderbaren Perlen zu entdecken! Perlen, die zu besten Freunden werden, die einen begleiten und für immer bleiben, die man liebt und nie mehr missen möchte (hab ich Euch schon erzählt, dass ich meinen Mann auf einer Party getroffen habe?). Und natürlich gibt es dazu das Gefühl, etwas miteinander zu tun und selbstlos zu teilen: DAS Crafting-Gefühl.

Und ohh, heute ist ja Montag, was für ein Zufall! Los, schnell, schnell zu Jens Party!

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